Weissburgunder - Pinot Blanc

Vielseitiger Speisenbegleiter und leichter Apérowein.

Weissburgunder ist das deutsche Synonym zum international bekannten Pinot Blanc. Sie gehört zur Familie der Burgunderrebsorten. Weissburgunder kann als eine Fortsetzung der Mutation des Grauburgunders gesehen werden. Dieser wiederum stammt ursprünglich vom Blauen Spätburgunder ab. Die Reben haben hohe Ansprüche an Boden und Klima: sie bevorzugen warme, tiefgründige und kräftige Böden. Bevorzugt wächst Weissburgunder oder Pinot Blanc an exponierten, trockenen und warmen Lagen. Kurz gesagt - Weissburgunder fühlt sich dort wohl, wo es dem Riesling mittlerweile zu heiss geworden ist.

Die Rebsorte steht für sehr vielfältige Weine: Man kennt zum einen die leichten, frischen Pinot Blancs. Jedoch eignet sich die Rebsorte auch um kräftige, voluminöse Weine zu vinifizieren, die im Barrique ausgebaut wurden. Spannend ist auch die Lagerfähigkeit der Weine - mit der Alterung erhalten die Weine oft eine spannende Haselnussnote.

Weissburgunder oder Pinot Blanc zeichnet sich durch eine sehr feine Säurestruktur aus. In der Nase sind Noten von Apfel, Birnen, Mango und Aprikosen typisch. Oftmals erkennt man auch Noten von Heu oder frischem Gras bis hin zu Kräutern. Die Säure ist äusserst bekömmlich, der Körper meist mittelkräftig. Die Farbe ist hell- bis strohgelb.

Ursprünglich war Norditalien die Region, die für Weissburgunder bekannt ist und auch viel Weissburgunder anbaute. Mittlerweile hat jedoch Deutschland Italien als grössten Weissburgunder-Produzenten abgelöst. Weissburgunder ist eine aufstrebende Rebsorte in Deutschland. Die Anbauflächen werden stetig erweitert, der Wein erfreut sich grosser Beliebtheit. In Deutschland ist der Anteil der Rebfläche mit Weissburgunder bei ungefähr 5%. Die Hochburg für Weissburgunder in Deutschland ist das Anbaugebiet Baden. Der Stellenwert ist jedoch auch in der Pfalz und Rheinhessen sehr gross.

Copyright Bild Rebsorte: Deutsches Weininstitut DWI